Schwester Elisabetha feiert  Goldenes Ordensjubiläum

 

 

 

Schwester Maria Elisabeth (Magdalena Stieren) feierte am Erntedankwochenende/3.Okt.2016 ihre Goldene Ordensprofess im Kreise der Familie und der Dorfgemeinschaft. "Mamen" Lennchen, wie die Jubilarin im Dorf liebevoll genannt wird, stammt aus Fließem. Sie hat nach der Schulausbildung zunächst ihre Ausbildung als Krankenschwester im Clemens-August-Krankenhaus in Bitburg absolviert, war dann bis zum Jahre 1964 auch im Bitburger Krankenhaus als examinierte Schwester tätig.

 

1964 trat sie in den Clemensorden ein, 1966 legte sie ihre erste Ordensprofess ab, 1970 folgte die Ablegung der ewigen Profess.

 

Von 1966 bis 1985 war sie in der Raphaelisklinik in Münster zunächst als Stationsschwester tätig, 1966 wechselte sie in die Chirugie, von 1972 bis 1984 war sie auf der Intensivstation, dann 1984 wieder in der Unfallchirugie, Unfallabteilung. 1995 kam sie ins Mutterhaus des Ordens in Münster und betreut seitdem die älteren Mitschwestern, die dort ihren Lebensabend verbringen.

  

Im Erntedankgottesdienst in der Fließemer Pfarrkirche dankte  Pastor Thomas Weber Schwester Elisabetha für ihren Dienst zum Wohle der Menschen, besonders derer, die durch Krankheit leiden und auf die liebende Fürsorge von Menschen, von Schwestern, angewiesen sind.

 

Der Pastor dankte aber auch für die Liebe und Treue zu Gott in diesen 50 Jahren, besonders in den Jahren ihrer Ordenszugehörigkeit.

  " Die Verbindung zum heutigen Erntedanktag stellt zu ihrem Dienst viele Parallelen, wir danken Gott für die Ernte, für die Früchte der Erde, für die Früchte aus Garten und von den Feldern, wir danken aber auch den vielen Menschen, die helfen, auch die zu versorgen, die unserer Hilfe besonders bedürfen", so führte der Pastor aus.

 

Hier sprach er besonders den Dienst der Ordensschwester an, die sicherlich in den vielen Jahren ihrer Tätigkeit in der Unfallchirugie, auf der Intensivstation viel Leid gesehen und erlebt hat, die für die Schwerkranken und deren Angehörigen da war, ihnen beistand. Dabei half die Liebe Gottes, der Trost des Glaubens.

 Es waren an diesem Tag viele Menschen, die Mamen Lennchen gratulierten und ihr herzlich Dank sagten. Für die Ortsgemeinde gratulierte Ortsbürgermeister Klaus Schnarrbach.  Die Menschen des Ortes lieben sie, für ihre Freundlichkeit, für ihre Zuneigung, so der Ortsbürgermeister. ( der Vater der Ordensschwester hat dieses Amt auch über viele Jahre begleitet nach Kriegsende bis 1969 ).

 

Dank galt aber auch für die Treue zur Heimat, die Verbindung zu ihrem Heimatort Fließem. Immer wenn die Zeit, der Dienst im Krankenhaus es zuließ, kam sie nach Fließem, besuchte die Eltern, die Geschwister, die Verwandten und Freunde. Die Ordensschwester war dann im Dorf unterwegs und hatte für jede/jeden ein Wort, suchte das Gespräch. Auch war sie oft an der Kapelle Wachenforth, einem stillen Ort der Muttergottesverehrung. Sie kehrte oft zum Beten in die Pfarrkirche ein, ging zum Grab ihrer Eltern auf dem Friedhof und den Gräbern der vielen Menschen, die schon verstorben sind.

  

Wir danken der beliebten Ordensfrau für ihre Liebe zu den Menschen und ihre Verbundenheit zur Heimat, für die Freundlichkeit zu den Menschen, auch für das Gebet, für das Beispiel im Glauben an Gott, für ihre Freundschaft und Verbundenheit.

   

Wir wünschen Schwester Elisabetha weitere frohe Jahre im Orden in Münster, Gottes Segen und Beistand, besonders aber Gesundheit. Wir, die Menschen von Fließem, freuen uns immer wieder auf den Besuch in Fließem und  bleiben dir verbunden, im Glauben, im Gebet, in unseren Gedanken.

  

-Klaus Schnarrbach-