Musikverein Fließem spielt sich in die Herzen der Besucher

 

Es war ein gehaltvolles Konzert, das Jugendorchester und Musikverein als Start in das Jubiläumsjahr nutzten, um die Besucher im Gemeindehaus einzustimmen und zu begeistern

Eine Weltreise mit bekannten Melodien konnte man an diesem Abend musikalisch erleben, das Konzert hatte ein hohes Niveau, die vielen Musikerinnen und Musiker konnten mit ihren Dirigente Marie Theres Hau und Markus Wolsiffer .überzeugen.

 

Das Jugendorchester ?Youth Music? unter der Leitung von Marie-Theres Hau eröffnet den Abend mit Little Girl from Trinidad, die erste Reise ging in die Karibik. Das von Luigi di Ghisolle komponierte Stück vermttelte die Lebensfreude und Begeisterung mit der typischen rhythmischen Musik.

Es folgte dann A Sailors Adventure von Kees Vlak und Enjoy the Monent von Markus Götz, Musikstücke, die trotz der festlichen Charakters eine fröhliche, heitere Grundstimmung verbreiteten. Die Jungmusiker selbst führten durch das Programm und stellten ihre Musikwerke dar.

Marie Reifer, Sarah Hienz, Magalie Buske Luisa Follmann mit den Querflötewn,

Lea Reifer und Zoe Thielen an den Klarinetten, Lars Reifer u. Ronja Esch mit Trompente, Jonas Raskob der Posuane und Paulina Esch am Schlagzeug mit ihrer Dirigentin Marie Theres Hau konnten einen reichen Applaus entgegennehmen.

 

Dann zogen zunächst die 35 Musiker/Innen des Musikvereins ein, gefolgt vom Dirgenten Markus Wolsiffer, schon beim Einzug ein herzlicher Beifall für die Hauptakteure dieses Abends.

Als erstes präsentierten sie die Wassermusik von Georg Friedrich Händel. Dieses Stück, das mit einer Lustfahrt des engl. Königs Georg I auf der Themse in Verbindung gebracht wird, ließ die unterschiedlichen Stärken und Charakter der Musikinstrumente deutlich werden.

 

Im Programm dann das von Ben Haemhouts geschaffene Werk 11th of September, das als Musikwerk an dieses Ereignis erinnert.

Ein kleiner erster Höhepunkt eines Soloauftrittes von Martin Schuster mit dem wohl ältesten Instrument, das der Musikverein Fließem im Besitz hat. ?Unser Brummbär? von Franz Wartz, das Stück scheint für die Tuba geschrieben, obwohl es ursprünglich für Fagott oder Saxophon gedacht war. Martin Schuster entlockte der Tuba meisterliche Tonfolgen, man war begeistert.

 

Dann folgend entführte das Stück Utopia von Jacob de Haan in eine Traumwelt, Utopia durchläuft verschiedene Stilarten mit der Vermittlung einer Atmophäre von Filmmusik,die träumen läßt und an Musik von Richard Wagner erinnert.

Der Konzertmarsch Hoch Heidecksburg, 1912 vom thürischen Rudolf Herzer komponiert, benannt nach dem Schloss Heidecksburg in Rudolfstadt, ließ die Herzen der Freunde der Marschmusik höher schlagen.

 

Nach der Pause wurde das Programm mit der Folk-Song-Suite von R.Vaughan Williams,

im Jahre 1923 für Military Bands geschrieben klangvoll dargeboten.

Die Musik-Reise wechelte dann über den Atlantik nach Amerika. Mit " Aus der neuen Welt", dem 2. Satz aus der Symphonie Nr. 9 von Antonin Dvorak hat der Komponist das Erleben seines dreijährigen Amarika-Aufenthalts wiedergegeben.,musikalisch sehr interessant und anspruchsvoll, es ist wohl das bekannteste sinfonische Werk des Komponisten im Geiste amerikanischer Volkslieder geschrieben.

Mit Ross Roy von Jacob de Haan und Total Toto arr. Von Klaas van der Woude kehrte man wieder auf der Reise in die alte Welt zurück. Mit dem Böhmischen Traum von Norbert Gälle stieg die Begeisterung, das Publikum sang mit und bewegte sich zum Takte der Musik.

 

Eine echte Glanzleistung dann von Dirigent und Orchester die musikalische Aufführung von "Music" von John Miles, des Klassikers für Rockmusik, das schon längst zu einem Evergreen geworden ist.

Dieses Stück zeichnet sich durch starke Kontraste aus, spiegelt den Text zur niemals endenden Liebe zur Musik wieder.? Die Musik war meine erste Liebe und sie wird meine letzte sein", so der Songschreiber.

 

Für die mit starkem Applaus geforderte Zugabe hatte sich der Dirgent eine Überraschung vorgehalten. Es folgte ein Medley von Udo Jürgens mit seinen wohl bekanntesten Hits.

Ob 17 Jahr blondes Haar, Merci Cherie, Aber bitte mit Sahnen oder Griechischer Wein, es hielt niemanden mehr auf dem Platz, es war eine Homage an den beliebten Sänger, womit diesem Konzert des Musikverein an diesem Abend ein absoluter Höhepunkt gesetzt wurde.

 

Die Vorsitzende Andrea Schmitz hatte die Besucher im Gemeindehaus herzlich begrüßt und den vielen Unterstützern gedankt. Dabei galt der Dank nicht nur den aktiven Musikern, besonders dem Dirigenten Markus Wolsiffer und für das Jugendorchester Marie Theres Hau,auch den vielen Helferinnen und Helfern galt der Dank für die Unterstützung.

 

Der Kreisvorsitzende des Musikkreises Eifel Dieter Lichter würdigte die Arbeit im Muskverein Fließem, die Vereinsarbeit insgesamt und dankte dafür, dass gerade den Jugendlichen eine besondere Aufmerksamkeit geschenkt wird und die Jugendarbeit eine besondere Priorität genießt.

Ebenso gratulierte Ortsbürgermeister Klaus Schnarrbach für das Konzert, für die Freude, die der Musikverein bereitet hat und für die ganzjährige Unterstützung im Gemeindeleben.

 

Durch das Programm des Abends haben Stephanie Bonnemann und Lukas Grebener geführt. Sie haben zu den einzelnen Darbietungen und den Interpreten Hinweise gegeben.

 

Nach dem Konzert wurde noch lange gefeiert, vielfach der Dank an die Mitwirkenden für diesen tollen Abend, für die hervorragende musikalische Darbietungen.