Lichterprozession zur Kapelle Wachenforth

 

Am Hochfest der ohne Erbsünde empfangenen Jungfrau und Gottesmutter Maria machte sich wieder eine große Schar von Gläubigen in Fließem auf den Weg zur Waldkapelle Wachenforth, um in einer Lichterprozession und einer Andacht die Muttergottes anzurufen und an diesem Tag besonders zu verehren.

Die Kapelle ist an der Stelle erbaut, an der einst eine Klosterkirche der Prümer Benediktiner stand. Die Kapelle ist ein beliebter Ort für viele Menschen aus der Gemeinde aber auch aus der näheren Umgebung, um dort einzukehren und Fürbitte zu halten.

 

Maria wird am 08.Dezember besonders verehrt, am 8.Dez. wurde auch der Wiederaufbau der Kapelle nach dem 2. Weltkrieg besonders gefeiert.

 

Auf dem Weg und in der Andacht gedachte man besonders der Menschen aus der Gemeinde, die krank sind, der Menschen, die verstorben sind.

Gerade in der Zeit vor Weihnachten, wenn wir bei einer solchen Lichterprozession der Hektik etwas entrinnen können, kann es auuch für uns darum gehen, dass wir die Gnade neu entfachen, dass wir die Gelegenheit nutzen, diese Gnade in Stille und Begegnung, im Gebet und im Gottesdienst

wieder zu gewinnen.

 

Von der Feuerwehr wurde die Prozession begleitet, sie sorgte auch für die nötige Ausleuchtung der Kapelle. Der Musikverein gestaltete die Andacht an der Kapelle mit alten Marienliedern, die gerade dort besonders gerne von den Gläubigen mitgesungen werden. Das alte ? Segne du Maria, segne mich dein Kind ?, es klang wieder hinunter ins Kylltal.

 

Nach der Melodie von  " Wenn sich senkt der Abend nieder " wurde das Lied  " " Sinkt die Sonne purpurn nieder " gesungen.

 

 

 Nach der Andacht galt besonders der Feuerwehr und dem Musikverein ein Dankeschön.

 

Der Musikverein sieht es schöne Tradition an, diese besondere Lichterprozession mit der Andacht an der Kapelle Wachenforth zu begleiten. Besonderer Dank galt in diesem Jahr den Kommunionkindern, die zur Vorbereitung auf ihre Erstkommunion diese Prozssion mitgegangen sind.

 

 

Für den Rückweg  konnte man sich mit Glühwein stärken.

 

 Klaus Schnarrbach

 Ortsbürgermeister