
Senioren in froher Runde
Am ersten Adventssonntag feierten die Senioren der Gemeinde ihren Seniorennachmittag, es ist dies schon ein schöner Brauch, der mehr als 40 Jahre in der Gemeinde einen festen Platz hat.
Auf Einladung der Ortsgemeinde nahmen in diesem Jahr 85 ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger an den Nachmittag teil.
Man begann den Nachmittag mit einer Dankandacht, die von Pastor Thomas Weber gestaltet wurde. Der neue Pastor nutzte diese Gelegenheit sich auch in diesem Kreis vorzustellen.
Er stellte einen besonderen Heiligen in den Mittelpunkt seiner Gedanken dieser Andacht, den heiligen Nikolaus, um den es viele Legenden gibt.
Der Bischof von Myra, der im 4. Jahrhundert gelebt hat, gilt als Vorbild für die gelebte Nächstenliebe, für das Beschenken von Kindern, besonders aber auch für seine Gaben an die Armen. So hat der hl. Nikolaus auch ein Beispiel gegeben, dass wir uns um die älteren Menschen kümmern müssen, sie mit unserer Zuneigung und Liebe beschenken müssen.
Ortsbürgermeister Klaus Schnarrbach begrüßte die Senioren herzlich, er dankte gerade dieser Generation, die durch Krieg und Wiederaufbau schlechte Zeiten ertragen mussten, aber vorbildliche Aufbauarbeit geleistet haben und so einen guten Grundstein zur Entwicklung des Dorfes gelegt haben.
Der Gruß galt auch den Kranken, die nicht kommen konnten. Ihnen wurden Genesungswünsche überbracht.
Man gedachte auch der Verstorbenen seit dem letzten Altentag im Jahre 2008. Maria Elsen, Helene Schmitt, Pauline Weiers, Johann Heyen, Baptis Ferner, Karl Hubertus Lieske, Hildegard Wengler, Christel Gettmann und Willi Kranz haben uns verlassen, die meisten von ihnen haben im letzten Jahr noch an diesem Seniorennachmittag teilgenommen.
Der Dank des Ortsbürgermeisters galt dem Helferteam Marlene Degen, Elisabeth Brans, Renate Klein, Lydia Burger und Tanja Schnarrbach, die die Tische wieder weihnachtlich dekorativ geschmückt und die Senioren vorbildlich versorgt und betreut haben.
Der Musikverein Fließem unter der Leitung von Andrea Schmitz hatte die musikalische Mitgestaltung übernommen. Flotte Märsche, volkstümliche Melodien und vorweihnachtliche Lieder standen auf dem Programm und erfreuten die Senioren.
Gedanken:
(Albert Schweitzer 1875-1965)
Niemand wird alt, weil er eine Anzahl Jahre hinter sich gebracht hat.
Man wird nur alt, wenn man seinen Idealen Lebwohl sagt.
Du bist so jung wie deine Zuversicht, so alt wie deine Zweifel.
So jung wie dein Selbstvertrauen, so alt wie deine Furcht.
So jung wie deine Hoffnungen, so alt wie deine Verzagtheit.
So lange die Botschaften der Schönheit, Freude, Kühnheit und Größe dein
Herz erreichen, solange bist du jung.
Klaus Schnarrbach
Ortsbürgermeister